Carport winterfest machen

Nun ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Aber nicht nur Auto und Garten sollten demnächst auf den Herbst und Winter vorbereitet werden, sondern auch Ihr Carport. Lindenblüten, Eicheln oder Blätter sollten vom Dach und aus den Dachrinnen entfernt werden. Vermodern diese sonst auf dem Dach, sammelt sich Feuchtigkeit und auch das Holz oder die Dachlatten werden mit der Zeit angegriffen. Fäulnis oder Rost ist dann die Folge. Dieser Effekt tritt auch bei verstopften Dachrinnen auf. Kann das Wasser nicht ungehindert abfließen, schwappt die Rinne über und Holzteile an Blende oder sogar die Pfosten werden unnötig nass und fangen irgendwann an zu faulen.

Wer es ganz genau machen möchte, der entfernt auch die abgelagerten Algen vom Dach. Aber Vorsicht beim Besteigen des Daches! Die Leiter gut sichern ist selbstverständlich.

Haben Sie ein Stahltrapezblechdach?

Dann unbedingt eine breite Bohle über das Dach legen, damit Sie mit Ihrem Gewicht nicht die „Struktur“ zerstören und die für die Stabilität benötigten Trapeze beschädigen. Die Algen lassen sich meistens leicht mit einem nicht zu harten Schrubber entfernen, wenn sie vorher angefeuchtet wurden. Aber auch das Holz braucht Pflege. KDI, sprich kesseldruckimprägniert, ist bereits eine solide Grundlage. Aber auch diese Imprägniersalze verlieren im Laufe der Zeit Ihre Wirkung, da auch sie von den Umwelteinflüssen abgebaut werden.

Um eine höchstmögliche Lebensdauer Ihres Carports zu erreichen, sollten alle Holzteile mit einer offenporigen Lasur gestrichen werden. Doch Achtung! Kein frisches oder nasses Holz streichen!

Die Holzfasern sind dann mit Feuchtigkeit gesättigt und können die Holzschutzmittel nicht aufnehmen. Daher unser Rat: Eine längere Trockenperiode abwarten und dann streichen. Der Fachhandel hat eine große Auswahl an Anstrichen und wird Ihnen ein geeignetes Mittel mit dem entsprechenden Farbton empfehlen.

Beim Streichen dann alle Holzteile berücksichtigen, auch die Blende, die am stärksten der Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Sie sehen also, es gibt einiges zu tun. Aber es lohnt sich, denn dann haben Sie auch lange Freude an Ihrem Carport.

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